Europa

Das vorrangige Handlungsfeld deutscher Politik am Beginn des 21. Jahrhunderts muß die Herstellung einer gerechten und zukunftsfähigen Binnenordnung unseres Landes sein. Zur Erreichung dieses Ziel ist außenpolitisch die Wiederherstellung unserer nationalen Handlungsfähigkeit und Souveränitätgeboten. Diese ist im Zeichen der globalisierten Weltordnung nicht mehr gegeben, woraus führende Vertreter der etablierten Versagerparteien längst kein Hehl mehr machen.

Die globalisierte Weltordnung versteht sich als Erfüllungsgehilfin des entfesselten internationalen Kapitals, das auf die Bedürfnisse selbständiger Volkswirtschaften keinerlei Rücksicht mehr nimmt. Sie stellt deshalb für das Überleben souveräner Völker eine existentielle Bedrohung dar.

Die NPD lehnt eine unipolare Weltordnung unter Führung des „Westens“ deshalb ab und vertritt die Auffassung, daß eine multipolare Weltordnung der freien Entfaltung souveräner Völker besser gerecht wird. Wir streben den Abschied von der manischen transatlantischen Fixierung der deutschen Politik an und befürworten eine stärkere Kooperation mit europäischen Partnern wie Frankreich und eurasischen Machtzentren wie Rußland und China. Von der weltweiten Interventions- und Destabilisierungspolitik der USA, die rund um den Globus Leid und Unfrieden schafft, muß sich Deutschland schon aus Gründen der Selbsterhaltung distanzieren. Wir akzeptieren nicht, daß unser Land als Folge einer willfährigen transatlantischen Nibelungentreue zur Zielscheibe terroristischer Vergeltungsangriffe wird.

Deutsche Außenpolitik muß deutschen Interessen dienen und darf sich nicht als Transmissionsriemen überstaatlicher oder ausländischer Interessen sehen. Deutschland wird weder am Horn von Afrika noch am Hindukusch verteidigt. Die NPD fordert deshalb die sofortige Rückkehr aller deutschen Soldaten aus dem Ausland, ebenso den sofortigen Abzug aller fremden Truppen einschließlich der US-Atomwaffen und logistischen Einrichtungen der US-Streitkräfte aus der Bundesrepublik.

Wir setzen uns für eine Völkerrechtsordnung ein, die die inneren Angelegenheiten jedes Staates respektiert. Die Fiktion einer „Welt-Innenpolitik“ unter Berufung auf die Menschenrechte lehnen wir ebenso ab wie ein vermeintliches Recht auf weltweite Intervention zum Schutz „westlicher Werte“ oder zur vorauseilenden Bekämpfung des „Terrorismus“.

OBEN