Hintergrundwissen Friedensvertrag 4 | NPD Steinfurt

Hintergrundwissen Friedensvertrag 4

Wussten Sie schon Bescheid über die Bedingungen des 1952 von der Sowjetunion angebotenen Friedensvertrags?
 
Oder hatten Sie sogar diese in der Schule gelernt? Hier erfahren Sie nun die wichtigsten Punkte dieses Friedensvertrags, der 1952 hätte in Deutschland realisiert werden können, wie 1955 der Staatsvertrag für Österreich, wenn Adenauer nur zugestimmt hätte, weshalb ihn der Führer der parlamentarischen Opposition Kurt Schumacher.
 
SPD, des Verrats am deutschen Volk bezichtigte. Um die Folgen der Verhinderung des Abschlusses eines Friedensvertrags durch die Adenauer-CDU-Regierung und die Westmächte besser vor Augen zu führen, wird der heutige Zustand der einzelnen angebotenen Bedingungen in Klammern gesetzt und kurz notiert, um dann später näher erläutert zu werden.

1. Volksabstimmung aller Deutschen in Ost und West über das Friedensvertragsangebot 1952 (von Adenauer verhindert, dadurch Rückkehr aller Kriegsgefangenen erst 1955 statt 1952).
 
2. Bildung einer gesamtdeutschen Regierung und Beteiligung Deutschlands bei der Friedensvertragsverhandlung (von Adenauer verhindert).
 
3. Sofortige Wiedervereinigung Deutschlands 1952, von Adenauer verhindert (statt 1990, keine 38 Jahre Diktatur in der DDR mit Hunderten von Toten).
 
4. Abzug der Besatzungstruppen innerhalb eines Jahres (nach über 60 Jahren immer noch westalliierte Besatzungstruppen im Land, die sogar von Deutschland bezahlt werden. Keine der etablierten Parteien ist dagegen, – und das deutsche Volk wird nicht gefragt).
 
5. Garantiertes Recht zum Aufbau einer Demokratie, z.B. einer direkten Demokratie nach Art der Schweiz (statt einer heutigen repräsentativen Demokratie ohne Volksabstimmung und mit eingeschränkter Meinungsfreiheit).
 
6. Neutralität mit voller Souveränität und Unabhängigkeit (statt erzwungene Bindung an die Westmächte mit erzwungener Wiederaufrüstung und Beitritt zu NATO und EU ohne Volksabstimmung oder Angebot eines Friedensvertrags durch die Westmächte).
 
7. Aufbau nationaler Streitkräfte nur zur Landesverteidigung (statt Auslandseinsätze in Afghanistan und in der ganzen Welt).
 
8. Aufnahme Deutschlands in die UNO.
 
9. Anerkennung der Beschlüsse von Potsdam.
 
Bei Abschluß eines solchen Friedensvertrages hätten wir einen Schlußstrich unter die Vergangenheit ziehen können und zugleich unsere legitimen Rechte geltend machen können.
 
In dem Angebet der UDSSR heißt es: „Ohne den schnellsten Abschluß eines Friedensvertrages (7 Jahre nach Kriegsende) mit Deutschland kann eine gerechte Behandlung der rechtmäßigen nationalen Interessen des deutschen Volkes nicht gewährleistet werden“… Dieser Friedensvertrag wird „die Entwicklung Deutschlands ales eines einheitlichen, unabhängigen, demokratischen und friedliebenden Staates … fördern und dem deutschen Volk die Möglichkeit einer friedlichen Zusammenarbeit mit anderen Völkern sichern.“

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